Angeln auf den Lofoten und Vesterålen: Heilbutt, Meerforellen und Pilze satt

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Station Nummer Drei unserer Reise war – wie schon so oft – die Gegend rund um die Lofoten und die Vesterålen. Hervorragende Angelgewässer und magische Landschaften ziehen uns immer wieder hier her. Von der Finnmark ging es also Richtung Süden. Vorbei an Ullöya und dem Lyngenfjord.

Das Wetter zeigte sich von der unangenehmen Seite, doch das war an einem „Fahrtag“ ja eigentlich auch egal.

Am nächsten Tag, bereits am Ziel angekommen, war es allerdings auch nicht sehr viel besser. An eine Ausfahrt war nicht zu denken! Der Sturm bließ ums Haus und so versuchten wir unser „Pilzglück“.

Die altbewährten Waldstücke der Gegend hielten uns die Treue und lieferten goldene und kastanienbraune Schönheiten en masse!

Der Rest des Tages wurde mit – ja, womit wohl ? – verbracht.

Pilze putzen, schneiden, einfrieren oder trocknen sowie eine ordentliche Schwammerlsuppe kochen war angesagt. Dazu ein Gläschen Wein. Auch so kann man windige, regnerische Tage optimal nutzen! Einfach schön! 😀

Ja…ok…ein paar sehr alte Kappen sind schon dabei. Aber man weiß am Anfang der Schwammerltour ja nie, was noch kommt 😉

sdr

Leider sollte uns das Wetter die ganzen nächsten Tage nicht besonders hold sein. Doch gleich der erste Meeresangeltag war – ich würde meinen – erfolgreich! Er begann mit blauem Himmel und einem Ausblick vom Feinsten.

Wir suchten nach Fischschwärmen, doch so ganz klappen wollte es erstmal nicht. Mangelnde Drift, konstatierte Tobi – wie immer. Bis das Wetter umschlug und es gleichzeitig bei ihm einschlug. Und wie. Auch dieses Mal war schnell klar – das kann nur einer sein. Und was da am Echolot erschien, war mehr als deutlich.

Dann schließlich landete seine Majestät nach mehreren Fluchten im Boot. YESSS! Wieder die perfekte Größe! Und wieder der erste vernünftige Fisch an diesem Reiseziel. So soll das sein! 🙂

Der Tag klang mit einem kühlen Bier auf der Terrasse aus. Ja, ok…mit einer oder zwei dicken Jacken zusätzlich. Und dicken Socken. Und gefütterter Hose… Aber immerhin….kein Regen. Und kein Sturm…

Was für ein Sonnenuntergang! Ich hoffe, ihr schaut beim nächsten Urlaub auch mal in die Ferne und nicht nur ins Boot, ins Wasser oder aufs Echolot! 😉 Wenn ihr es nicht ohnehin schon tut und mehr als nur das Angeln genießt…

sdr

Naja, der nächste Tag war dann leider wieder ziemlich schlecht. Ein Ausflug zu den Stränden nach Uttakleiv und Leknes auf den Lofoten war eine Abwechselung und bot sehenswerte Kulissen. Ein paar ganz harte, coole Burschen waren hier sogar am Surfen. Wer genau hinschaut, sieht einen in den Wellen… 😉

Es war allerdings auch recht – nass… Nicht nur im Meer… Rote Nasen inklusive!

Das weitere Meeresangeln erfolgte, wie schon in der Finnmark, in fleißiger Begleitung von Walen. Es war ja auch ausreichend Fisch da, wie sich zeigen sollte…

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Egal wohin wir fuhren, das Echolot drehte fast durch und Tobis Rute bog sich unaufhörlich….

sdr

Ein fetter Dorsch nach dem anderen schnappte sich die größten Gummifische, die wir so in der Box hatten…

rbt

Zwei schöne Exemplare durften mit. Doch wir brachen bald auf und zogen weiter. Nach den Heilbuttfängen und den anderen Fischen, die bereits gelandet waren, mussten wir mit unseren Kapazitäten haushalten…

Es ging natürlich auch – mit den Gedanken bei Papa, irgendwo dort oben – in unseren familieninternen Lieblingsfjord. Schöner gehts nicht – finde ich!

sdr

Schellfische bräuchten wir eigentlich auch noch! Die schmecken einfach herrlich! Klappte. Check und ab nach Hause. Aufwärmen!

rbt

Kein Reiseziel ohne Süßwasserangeln! Wir kauften auf inatur.no online eine Karte – eine sehr praktische Sache. Kann ich nur jedem empfehlen, der in Norwegen mal (auch spontan) Süßwasserangeln will.

Es ging in ein anadromes Gewässer. Vielleicht ist ja eine Meerforelle oder ein Lachs an unserem Köder interessiert? Die Frage kann ich gleich mit JA beantworten! 😀

Nach stundenlangem Angeln in grandioser Kulisse – aber ohne Erfolg – schnappten sich binnen kurzer Zeit gleich mehrere Forellen den Köder – in diesem Fall Spinner.

sdr

Wahnsinn! Bei solch einem Fang geht mir das Herz auf! Alles dicke, blitzsaubere, wunderschöne, kraftvolle Meerforellen. Die ein oder andere verloren wir auch noch im Drill.

Nun brach das Ende des Urlaubs an. Die letzte Woche zog es uns in eine Gegend, etwas südlich der Lofoten. Die letzten Bilder folgen im nächsten Teil! 🙂

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