Im Kreis Höxter in der Weser angeln

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Die Weser ist der längste Fluss, der sowohl in Deutschland entspringt als auch dort in die Nordsee mündet. Ohne den Quellfluss Werra hat die Weser eine Länge von rund 451 Kilometern und wird in die Oberweser, Mittelweser und Unterweser sowie die Außenweser unterteilt. Das Oberweser-Durchbruchstal beginnt bei Münden und hat im Verlauf eine Tiefe von bis zu 300 Metern, in denen sich die Weser heruntergegraben hat.

Fischereiverein Oberweser e.V. Beverungen

Eine Besonderheit der Weser sind die sehr reichhaltigen Fischbestände. Sogar Berufsfischer sind heute noch an der Weser vertreten. Deren Haupt-Einnahmequelle ist der Aal. Von der reichhaltigen Flora und Fauna profitieren auch Touristen und natürlich Angler, denn die Weser gehört in weiten Teilen zu einem der beliebtesten Flüsse unter Anglern; nicht nur aus der Region.

Die Oberweser, zu der auch der Kreis Höxter gehört, unterliegt als klassischer Mittelgebirgsfluss natürlicherweise recht starken Schwankungen in der Wasserführung. Hochwasser tritt meist im Winterhalbjahr auf und es kann zu recht starken Strömungen kommen. Im Sommer ist der Wasserstand hingegen häufig sehr niedrig. Bei mittlerem Niedrigwasserstand liegt die Fließgeschwindigkeit nur bei 0,8m pro Sekunde, während die Wasserführung am Übergang zur Mittelweser auch bis zu 830m³ pro Sekunde erreichen kann. Hierauf muss man sich also einstellen, wenn man in der Weser angeln will.

Im Kreis Höxter in der Oberweser angeln

Der Kreis Höxter gehört zum Regierungsbezirk Detmold in Ostwestfalen und ist am östlichen Rand Nordrhein-Westfalens gelegen. Der Fischereiverein Oberweser e.V. verwaltet den Weserabschnitt, der sich von Bad Karlshafen über Würgassen, Lauenförde und Beverungen bis nach Blankenau erstreckt. Insgesamt hat der Abschnitt der Weser eine Länge von rund 12 Kilometern und er kann bis auf wenige Einschränkungen beidseitig befischt werden.

Zu den Haupt-Fischarten in diesem Bereich der Weser gehören neben Forellen, Barschen, Brassen, Hechten und Karpfen unter anderem auch Zander, Döbel, Barben, Aale, Rotaugen und Äschen. Der Fischbestand ist insgesamt sehr reichhaltig und sowohl Raubfischangler als auch Friedfischangler kommen an der Oberweser voll auf ihre Kosten. Bekannt ist der Abschnitt für seine Weissfische. Aber jeder Angler weiß, dass auch die Raubfische nicht weit sind, wenn der Weißfisch-Bestand hoch ist. Zuletzt haben sich auch Rapfen stark vermehrt und werden – wie auch Welse – mitunter gezielt befischt und sind nicht mehr nur Beifang.

Angelkarten und Einschränkungen

Fischereiverein Oberweser e.V. Beverungen

Die Angelkarten berechtigen zum rechts- und linksseitigen angeln, also in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen. Allerdings sind stehende Gewässer nur Vereinsmitgliedern vorbehalten und Bootsangeln ist ebenfalls verboten. Nachtangeln hingegen ist kein Problem. Beachte auch, dass das Sperrgebiet der Bundeswehr nicht befischt werden darf.

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Angelspots und Tipps für die Weser im Kreis Höxter

Im Kreis Höxter hat das Tal, durch das die Weser fließt, eine seiner größeren Aufweitungen. Dies macht den Kreis zu einem sehr interessanteren Angelgebiet, denn es gibt sowohl offene als auch dicht bewachsene Uferbereiche. Die Weser ist in diesem Bereich von zahlreichen Strömungskanten geprägt, in denen sich das Wasser dreht bzw. fast steht. Hier halten sich besonders viele Fische auf, was diese Bereiche zu Hotspots für Angler macht. Insbesondere mit einer Stippe oder auch einer festen Pose kann man in diesen Bereichen hervorragend in der Weser angeln.

Grundsätzlich ist der gesamte Abschnitt von einer großen Vielfalt geprägt, denn neben natürlichen Uferregionen, dicht bewachsenen und offenen Bereichen kannst du an der Weser auch in Stadtnähe sehr gut angeln. Die Erreichbarkeit ist durch die eingeschränkte Anzahl an Weserbrücken und die größtenteils natürlichen Ufergebiete ohne Fahrrad- oder Fußgängerweg nicht immer optimal. Hier lohnt also vor dem Angelausflug unbedingt ein Blick auf die Karte.

Foto: Fischereiverein Oberweser e.V. Beverungen

Die besten Angelmethoden für die Weser im Kreis Höxter

Wie eingangs bereits erwähnt, kann die Oberweser zu starken Strömungen neigen. Es ist daher empfehlenswert, beim Spinnfischen mit schwimmenden Wobblern zu arbeiten. Auch 4-7 Meter Stippfischen und Posenangeln ist hier sehr gut möglich. Natürlich gibt es auch zahlreiche wunderbare Plätze zum klassischen Ansitzangeln und Naturköderangeln. Beim Grundangeln mit toten Köderfischen lassen sich Hecht und Zander je nach Jahreszeit gut erwischen, während mit Grundbleimontagen Aale sehr gut geangelt werden können. Hier ist es allerdings wichtig, das Gewicht der Strömung anzupassen.

Wer Döbel, Hechte oder Zander angeln will, der hat auch mit Spinnangeln und Köfi-Ködern hervorragende Erfolgschancen. Mit etwas kleineren Köfis lassen sich auch Barsche und Forellen sehr gut angeln.

Quellen

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